
Aufstieg in die Oberliga verschoben?
Die Gruppe der ambitionierten Tennisspieler jenseits des 60-igsten Lebensjahres hat auch im Sommer wieder mit Erfolg an der Punktspielsaison teilgenommen. Unserer Gruppe fühlen sich folgende Spieler zugehörig: Sven Meier, Claus Richter, Ralf Ebert, Andreas Hölscher, Jens Intemann, Matthias Ruhl, Matthias Knobel, Roberto Gelbke, Andreas Vespermann und Uwe Claaßen.
Insgesamt haben wir in der Verbandsliga Gruppe 571 fünf Punktspiele bestritten. Vorbildlich war die Performance unseres Mannschaftsführers Sven Meier, der in allen Einzelbegegnungen seinen Kontrahenten nie den Hauch einer Chance gelassen hat. In drei Begegnungen konnten wir uns nach teilweise hartem Kampf und dank unserer besonderen Doppelstärke durchsetzen, zwei Matches mussten wir mit 1:5 klar abgeben. Die Frage, ob mehr drin gewesen wäre, können wir im Nachhinein eindeutig mit ja beantworten, letztlich hat uns nur ein Punkt in der Tabelle gefehlt und wir wären aufgestiegen… Allerdings müssen wir einräumen, dass wir nach der verdienten Niederlage gegen an das an diesem Tag top-aufgestellte Goslarer Team nicht mehr mit einen solchen engen und skurrilen Schneckenrennen zum Saisonende gerechnet hätten. Wir gratulieren Bennigsen zum Aufstieg, nehmen es mit einem Lächeln und setzen uns den Aufstieg als Ziel für die kommende Sommersaison. Leider waren wir auch in dieser abgelaufenen Sommersaison wieder vom Verletzungspech – Uwe konnte z .B. aufgrund einer Schulter-OP gar nicht spielen und in einem Punktspiel hatten wir gleich zwei verletzungsbedingte Aufgaben beklagen – gebeutelt, aber so ist das halt in einer Herren 60-Mannschaft, zudem trifft dieses auch andere Teams.
Wir haben dennoch eine schöne und erfolgreiche Sommersaison gespielt und diese bei diversen geselligen Zusammenkünften gebührend gewürdigt. Ca. 50 % des Teams steht nicht mehr im aktiven Berufsleben und trifft sich daher auch schon vormittags zum Training. Unsere „Ruheständler“ lassen es sich aber nicht nehmen – allen voran unser Finanzminister und Alterspräsident Claus, der von Geburt an und dies im wahrsten Sinne des Wortes ein Wettbergener Urgestein ist – die berufstätigen Teammitglieder beim Abendtraining zu unterstützen. Für die kommenden Saisons wird vermutlich auch eine zweite Mannschaft gemeldet, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht weiterhin als Herren 60-Gemeinschaft zusammenhalten werden und unsere sportlichen Ambitionen damit verbinden, dass wir vor allen Spaß haben und gesund bleiben wollen.
In diesem Sinnen sportliche Grüße an den Rest der Wettbergener Tennisgemeinde, bleibt gesund und munter!
Im Namen der Herren 60,
Matthias Ruhl



