Auch wenn die Parole „Aufstieg“ von Mannschaftsführer Claus Richter nicht offen ausgesprochen wurde, war das Saisonziel der weiteren Spieler Andreas Hölscher, Ralf Ebert, Jens Intemann, Matthias Knobel, Matthias Ruhl und Martin Grätz hoch gesteckt. Nach dem unglücklichen Abstieg im letzten Jahr aus der Verbandsliga verriet ein Blick auf die Staffeleinteilung der Verbandsklasse, dass die Wettberger mit zu den Favoriten zählen. Im Bewusstsein um die eigene Stärke, wurde diese Rolle auch selbstbewusst angenommen.
Mit dem erwartungsgemäßen Auftaktsieg beim TV Hessisch Oldendorf verlief der Start nach Plan, doch am zweiten Spieltag hatten die Wettberger das Team aus Gifhorn zu Gast. Was war da los? Gegen bärenstarke, technisch und taktisch versierte Gifhorner Spieler, erreichten unsere Wettberger nur ein 3:3 Unentschieden, was man sogar noch als glücklich bezeichnen konnte.
In der Folge fuhren die Wettberger weitere Siege gegen TV Benstorf und TV Bad Salzdethfurth ein, aber das Team des TC GW Gifhorn tat es den Wettbergern gleich und führte die Tabelle bis zum letzten Spieltag mit 7:1 punktgleich an – aufgrund der besseren Match-Bilanz.
Mit einem 6:0 Sieg über den TC Benstorf ließ sich TC GW Gifhorn die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und machte ihren verdienten Aufstieg eindrucksvoll perfekt, so dass der kleine Schönheitsfehler unserer Wettberger, nämlich eine 2:4 Niederlage gegen TV Springe am letzten Spieltag nicht mehr ins Gewicht fiel.
In einer ersten Analyse über das Erreichen des 2. Platzes zeigten sich alle Spieler mit dem Saisonverlauf sehr zufrieden, auch wenn es zum direkten Wiederaufstieg wahrscheinlich nicht reichen wird. Einigkeit herrschte allerdings auch darüber, dass neben den guten Ergebnissen in den Einzeln die Qualität der Doppel künftig weiter verbessert werden muss. Daran wird jetzt bis zum Saisonstart im Mai 2018 gearbeitet!

Den Aufstieg knapp verpasst: Die Herren50 der TuS Wettbergen v.l. mit Claus Richter, Matthias Ruhl, Matthias Knobel, Ralf Ebert, Jens Intemann und Andreas Hölscher. Es fehlt Martin Grätz